• Eine Familien-, Eltern – oder Erziehungsberatung nach § 107 kann vom Gericht angeordnet werden, wenn es den Eltern nicht gelingt, Regelungen zu treffen und einzuhalten, die im besten Interesse des Kindes sind.
  • Sie unterstützt Eltern dabei, den Blick auf die Bedürfnisse und Nöte ihrer Kinder zu richten.
  • Ziel ist die Entlastung und Unterstützung der Kinder und somit die Sicherung des Kindeswohls.

Indikation

-Bei nicht funktionierenden Obsorge- und Kontaktrechtsregelungen

-Bei gravierenden Problemen in der elterlichen Kommunikation und mangelnder Kooperation

-Bei Negieren kindlicher Entwicklungsbedürfnisse

-Im Falle hocheskalierter Konflikte zwischen den Eltern (Hochstrittigkeit)

-Im Zusammenhang mit Obsorge und Entziehung, nach Intervention des Kinderund Jugendhilfeträgers

-Wenn Anlass zur Sorge im Hinblick auf die Erziehungsfähigkeit der Eltern bzw. eines Elternteils besteht

-Bei länderübergreifenden Scheidungs- oder Trennungsprozessen

Beratungsschwerpunkte:

  • -Lebenssituation des Kindes
  • -Kindern helfen, die Trennung zu verarbeiten
  • -Verhaltens- und Reaktionsweisen der Kinder verstehen
  • -Bedürfnisse und Nöte der Kinder sehen
  • -Neue Formen der elterlichen Kooperation: Entwicklung einer Perspektive: „Elternschaft NEU“
  • -Anliegen der Eltern
  • -Entwicklung gemeinsamer Beratungsthemen- bzw. Ziele

  • Setting :
  • -Empfohlenes Stundenausmaß: 10 Einheiten
  • -Gemeinsame Beratungsstunden beider Elternteile (Einzelstunden sind bei Bedarf möglich)
  • -Kinder nehmen nicht an der Beratung teil

Weiterführende Informationen: